Renovierung der Propstei

 
Die Propstei gehört mit dem eindrucksvollen Portal zu den bedeutenden und geschichtsträchtigen Gebäuden der Stadt (Näheres auch unter Propstei). Sie steht und stand im Schatten des Domes, der durch mehr als 25 Jahre vorbildlich renoviert wurde. 
  

Der Gründer Wiener Neustadts, Herzog Leopold VI., lebte hier. Das war vor 800 Jahren.
Zwei Bischöfe drückten dem Gebäude ihren Stempel auf - 1596 Kardinal Khlesl und 1710 Bischof Franz Anton von Puchheim, der der Propstei ihr heutiges Aussehen gab.
Die alte Dame, eines der ältesten wenn nicht das älteste erhaltene Gebäude Wiener Neustadts, ist in die Jahre gekommen und braucht eine Runderneuerung: 

Die Fenster schließen nicht. 

Die elektrischen Leitungen stammen aus der Zeit vor dem Krieg. 

Leider übersteigen die Kosten bei weitem die finanzielle Leistungsfähigkeit der Propsteipfarre, die keine Besitzungen hat und daher keine zusätzlichen Einnahmequellen hat.   

Es geht um 

die Erhaltung alter Bausubstanz
die Bewahrung kulturgeschichtlichen Erbes.

die Sanierung eines prägnanten Gebäudes unserer Stadt.
die zeitgemäße Nutzung kostbarer Ressourcen.

eine klare Struktur des Hauses.
mehr räumliche Nähe der Priester.
eine bessere wirtschaftliche Auslastung der Räume.
ein Zeichen, dass die Gemeinschaft unseres Glaubens wirksam ist.

Fotos von den Bauschäden:

Ab Jänner 2011 wird die Propstei erweitert und umgebaut.
Die Diözese Wien wird das Bildungshaus, das derzeit in einem Zubau des Neuklosters untergebracht ist, hierher in die Propstei verlegen. Ebenso wird das Vikarat Wien-Süd, ev. die Kirchen- beitragsstelle und die Familienberatung in diesen Bau einziehen. Zu diesem Zweck wird das Gebäude teilweise umgebaut und von Grund auf erneuert.
Die Einrichtungen der Diözese (Bildungshaus, Vikariat, Familienberatung) werden sich dann im Obergeschoß befinden, die Räume der Propsteipfarre (Pfarrkanzlei, Propstkanzlei, Besprechungszimmer, Gruppenräume, Priesterwohnungen) im Hochparterre.
Für die Umbauphase sind ca. 2 Jahre vorgesehen.
Die Wohnung des Propstes und die Pfarrkanzlei werden sich in der Zwischenzeit im Nebengebäude befinden, die übrigen Priester finden im renovierten Pfarrhof der Vorstadtkirche Platz.