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Kirchenbeitragsstelle
Wiener Neustadt
Tel. 05/0155 - 2030
Sprechstunden: Montag - Freitag 8 - 13 Uhr Jeden 1. Mittwoch im Monat: 8 - 17.30 Uhr
e-mail:
kb-stelle.264@edw.or.at
Links zur Berechnung des Kirchenbeitrags: Erdiözese Wien (Service der Pfarre Grinzing)Diözese Eisenstadt Diözese Linz Erzdiözese Salzburg Weitere Informationen zum Kirchenbeitrag in der Erzdiözese Wien finden Sie unter http://www.kirchenbeitrag.at
Informationen zum Kirchenbeitrag in Österreich
(Quelle: Internetseite der Kath. Kirche in Österreich: www.kath-kirche.at)
Wofür wird der Kirchenbeitrag verwendet? Warum kann die Höhe des Kirchenbeitrags nicht selbst bestimmt werden? Warum wird trotz Kirchenbeitrag auch noch um Spenden gebettelt? Eine sehr verbreitete Meinung: Die Kirche und die Klöster sind sehr reich! Die Kirche in Österreich versteht sich seit Jahrzehnten als freie
Kirche in einem freien Staat. Und der von der Kirche selbst eingehobene
Kirchenbeitrag sichert der Kirche die Eigenständigkeit und die
finanzielle Unabhängigkeit dem Staat gegenüber.
"Wofür wird der Kirchenbeitrag verwendet?"
Jede Diözese legt jährlich in der Öffentlichkeit genau Rechenschaft über ihre Einnahmen und Ausgaben ab.
"Warum kann die Höhe des Kirchenbeitrags nicht selbst bestimmt werden?"
Die Ermittlung eines wirklich angemessenen Kirchenbeitrags gelingt dann am besten, wenn sowohl das Einkommen als auch eventuelle finanzielle Belastungen offengelegt werden. In jedem Fall beträgt der Kirchenbeitrag immer weniger als 1 % des Jahres-Bruttoeinkommens.
Warum wird trotz Kirchenbeitrag auch noch um Spenden gebettelt?
Dieses Zusammenspiel von Pflichtbeitrag und freiwilligen Leistungen macht das Wirken der katholischen Kirche in Österreich wirtschaftlich möglich.
Eine sehr verbreitete Meinung: Die Kirche und die Klöster sind sehr reich!
Mit den Erträgen aus Kapital, Pacht, Vermietung, Holzverkauf usw. können
die einzelnen Diözesen im Durchschnitt nicht ganz 6% der jährlich
anfallenden Grundkosten decken und weitere 9% mit der staatlichen
Wiedergutmachung. Es handelt sich hierbei um Schadenersatz-Zahlungen für
das in der NS-Zeit eingezogene Kirchengut. Der gewaltige Rest von mehr
als 80% muss durch den Kirchenbeitrag gedeckt werden.
Manche Ordensgemeinschaften haben große Besitzungen und Wirtschaftsbetriebe. Allerdings können sie keine Kirchenbeiträge einheben. Sie sind von den Diözesen wirtschaftlich unabhängig und auf die eigenen Einkünfte angewiesen. Dabei leisten sie oft Großartiges für die Allgemeinheit: Sie erhalten Spitäler, Schulen, Altersheime. Bildungshäuser, pflegen unheilbar Kranke, bewahren kostbare Kulturgüter ... - und reden wenig davon. |
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