Man kann sich einer Kirche, wie dem Dom zu Wiener Neustadt von verschiedenen Gesichtspunkten nähern:

als geschichtlich Interessierter,

als Kulturtourist oder

als gläubiger Mensch

 
Kulturhistorisch interessierte Touristen, die in den Dom kommen und an Kunst und Kunstgeschichte interessiert sind, sehen zunächst das Langhaus aus der Übergangszeit von Spätromanik zu Frühgotik.   Der gotische Chor mit seinen 11 bemalten Wappenschilden aus Holz an der Decke, den barocken Hochaltar, eine Stiftung der Wiener Neustädter Bürger, der, obwohl barock, sich sehr harmonisch in den gotischen Chor fügt.

 

Sie finden die Reste mittelalterlicher Wandmalereien, die  Verkündigungsgruppe und die 12 Apostel an den Pfeilern des Hauptschiffes, eindrucksvolle Arbeiten, die Meister Luchsperger zugeschrieben werden.  

Sie sehen die Seitenaltäre der Renaissance und des Barock und freuen sich, dass bei der letzten Restaurierung der Fußboden des Domes wieder auf sein altes Niveau abgesenkt wurde.