|
Man kann sich einer Kirche, wie dem Dom zu Wiener Neustadt von verschiedenen Gesichtspunkten nähern:
|
als geschichtlich Interessierter, als Kulturtourist oder als gläubiger Mensch |
|
| Den geschichtlich Interessierten wird am Dom beeindrucken, dass seine Lage
das steingewordene Datum der Gründung der Stadt ist.
|
Vielleicht denkt er auch an die wiederholten Erdbeben, die einen Neubau des Westwerkes (Türme) notwendig machten. 1886 wurden die Türme vollständig abgetragen und 1892 bis 1898 wieder errichtet. | |
| Er wird an das Bemühen Kaiser Friedrich III. denken, aus Wiener Neustadt ein
Bistum zu machen und aus der Liebfrauenkirche einen Dom, der des letzten in Rom
gekrönten Kaisers würdig ist.
|
Mehr als 50.000 Fliegerbomben fielen im 2. Weltkrieg auf Wiener Neustadt und sie richteten auch am Domplatz schwere Schäden an. Der Dom selbst wurde aber nicht getroffen. Allerdings hinterließen Splitter und der Luftdruck Schäden an den Mauern, den Fenstern und am Dach. | |
| Er wird an die Reihe der Bischöfe denken, die den Dom nach ihrem Geschmack und ihren Möglichkeiten gestaltet haben. | In den Jahren 1975 bis 1999 wurde er innen
und außen gründlich renoviert.
|
|
| Vielleicht denkt er an den großen Brand von Wiener Neustadt, 1834, dem große Teile der Stadt zum Opfer fielen. Der Dom verlor seine Glocken, weil der hölzerne Glockenstuhl abbrannte. |